Mein Leben 2.0 und Augmented Reality

Posted on 01 Dezember 2009 by admin

Mein Leben 2.0

Wie mein “richtiges” Leben beinhaltet auch mein “anderes” Leben:

  • Struktur (Datenstruktur)
  • Dokumentation (Wikis)
  • Organisation (ToDo lists)
  • Adressbuch (Twitter lists, FB Gruppen, Xing Gruppen)
  • ein Gesicht (Facebook Profil)
Bild Social Web

Quelle: Jason Lee für das Magazin Wired

Oben genanntes erzeugt eine Menge Arbeit, zusätzliche Arbeit. Im Moment muss ich mich noch in sämtlichen Portalen auf dem laufenden halten und meine Daten dort verwalten.

Zur Zeit tue ich dies hier:

  • Facebook
  • Twitter
  • Xing
  • Soup
  • mein Blog

Wieviel Prozent meiner Zeit ich nun wirklich online bin, will ich gar nicht mehr wissen. Viel, jedenfalls. Denn ein Großteil meiner Arbeit, meine Community, meiner privaten Kontakte sind nun mal online. Und der Rest? Ist es fair den Rest als offline zu bezeichnen. Naja, Tante Erna zB ist jedenfalls nicht online, denn sie hat gar kein Internet. Sie wohnt aber weit weg. Also weiß ich meistens nicht was sie macht. Außer wir telefonieren eine halbe Stunde. Dies ist aber auch zeitraubend und anstrengend. Nur anders eben.

Ich denke, im Moment bedeutet Leben 2.0 für mich noch einen relative großen Zeitaufwand. Jedoch bin ich überzeugt dies wird sich bald ändern. Denn die Plattformen werden sich, teilweise tun sie das schon, untereinander vernetzen und mein Umgang mit ihnen wird immer natürlicher, immer bleiläufiger, immer weniger Zeit beansprucht es meine Portale zu synchronisieren.

Bild Augmented Reality

Quelle: http://revolver360.files.wordpress.com/2009/07/augmented_reality.jpg

Ein weiterer Bereich meines Lebens 2.0 wird wohl bald Augmented Reality heißen. Eine Entwicklung seit längerem absehbar und doch erst im Kommen. Die Technik dazu gibt es, jedoch wird sie bald marktfähig sein und wird die Performance stimmen? Der Mobile Monday der gestern im Wiener Naturhistorischen Museum stattfand läßt dies doch sehr hoffen.

Auf jeden fall lebt Augmented Reality, die Impulse sind stark, die Ergebnisse vielversprechend. Es sei denn man erhofft sich Techniken wie im Hollywood -Film “Minority Report”. Nein, Gott sei Dank, so weit ist Augmented Reality noch nicht. Gott sei Dank weil die Gesellschaft ja auch noch nicht so weit ist.

Eines weiß ich ganz gewiss. Mein nächstes Smartphone muss sehr, sehr viel mehr können. Und ich bin mehr als bereit dafür.

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