Posted on 24 April 2010 by admin
1. Seiten löschen vs Netzsperren
Es gibt heute 2 beliebte Ansätze der Politik um Content im Internet zu kontrollieren. Entweder man löscht unerwünschte Inhalte aus dem Netz oder man kontrolliert die Internet User direkt und leitet sie auf Stopschildseiten um. Beides ist jedoch in meinen Augen Zensur wie sie die unfreie Volksrepublik China bereits betreibt. Grundsätzlich glaube ich dass Politik in meinem Online Leben nichts zu suchen hat. Und schon gar nicht wenn Politiker das Internet mit den gleichen Holzhammer Methoden zensieren wollen, mit denen man Holzmedien bereits gleichgeschaltet hat.
Nein Danke!
2. Wir möchten keine Stopschilder im Netz – Also doch lieber löschen?
Nun ja, Löschen wäre eine gute Lösung allerdings nur wenn Inhalte nachgewiesen illegal sind. Das heißt es muss ein ordentliches Verfahren bei Gericht dazu gegeben haben, mit rechtsgültigen Beschluss. Das wäre meiner Meinung nach der einzig richtige Weg um Illegales aus dem Internet zu entfernen. Denn wofür haben wir all diese Gesetze? Und warum sind die eigentlich immer noch nicht EU-weit gültig?
Ich möchte zu diesem Thema einen Podcast Beitrag von Chaos Radio empfehlen. Dort gab es große Debatte zum Thema Netzsperren in der EU.
Hier gehts zum Beitrag
Posted on 17 April 2010 by admin
Das Web2.0 hat eine ganz neue Art der Information und Unterhaltung eingeführt. Beides scheint eine völlig neue, individuellere Qualität bekommen zu haben. Web2.0 heißt für mich weg von Massenmedien hin zu sorgfältig ausgesuchten, persönlicheren Quellen. Das Weltbild eines Web2.0 Users ist ohne Zweifel ein anderes als das von Kronenzeitung Lesern.
Wirtschaftskrise? Nö. Nicht bei mir. Gibts nur bei Banken und in der Autoindustrie und bei Fluglinien vielleicht.
Geekthemen? Werden jetzt endlich ausreichend in abonnierten Podcasts behandelt. Podcaster und Freizeit Vulkanier Gary interviewed gerne Schauspieler von meinen Lieblings Sci Fi Sendungen. Auch Technikthemen werden jetzt zur Genüge für mich abgehandelt und erörtert. Was die Massenmedien nie bieten wollten, Podcasts und Blogs in Verbindung mit Twitter machens möglich. Der innere Geek ist zufriedengestellt. Was in den Zeitungen steht hat sie ohnehin nie geglaubt.
Ich möchte hier einige wenige meiner ganz persönlich bevorzugten Newsquellen auflisten:
Fazit: Die heutige Vielfalt an Informationsquellen und deren hohe Qualität hat es noch nie gegeben. Mit Social Media leben wir definitiv in einer Hochkultur der Information.
Posted on 02 Januar 2010 by admin
- Simplicity
- Instant
- Connected
Simplicity heißt für mich dass alles einfacher und schneller wird. Dies ist für mich deshalb so wichtig, weil ich mir für 2010 vorgenommen habe weniger Zeit mit Social Media zu verbringen, aber viel effektiver mit Social Media zu arbeiten. Also müssen die Tools wohl einfacher und schneller werden.
Und instant bedeutet nichts anderes als zu jeder Zeit an jedem Ort zur gewünschten Information zu kommen. Und wenn ich Information in eine Plattform eingebe, muss dies automatisch laut meinen Einstellungen auf allen Plattformen gesynched werden. Dies ist meine Vision für 2010.
Connected bedeutet für mich, dass ich nicht in der Welt herumfliegen muss (ist auch umweltfreundlicher), sondern mit internationalen Partnern über Video Konferenzen und Online Collaboration Tools zusammenarbeiten kann. Spart Zeit, spart Geld, Projektschritte können somit ohne Verzögerung unmittelbar umgesetzt werden.
Posted on 31 Dezember 2009 by admin
2009: Ein kurzer Rückblick
- Es war das Jahr des Facebook, auch ich habe meinen Account reaktiviert
- Das Jahr von Twitter
- Es war wohl ganz allgemein einfach das Jahr der Social Media
- und vor allem das Jahr der Digitalen Evolution
2010: Wie wird es wohl weitergehen?
Vorhersagen möchte ich keine abgeben. Aber da ich schon mal offen gesagt habe, dass ich mich als digitalen Menschen betrachte, möchte ich auch in diese Richtung weitergehen. Social Media hat mich mit Menschen zusammengebracht, die ich ohne dieses Netzwerk im wirklichen Leben wohl nie getroffen hätte, obwohl sie ganz in meiner Nähe leben.
Was ich in London gelernt habe und nach Wien mitgenommen habe ist folgendes, jedes Netzwerk hat seine Hubs. In London sind diese Hubs die Local Pubs. Wenn du dort hingehst triffst du Local People. Leute mit denen du etwas gemeinsam hast, und wenn es nur der gemeinsame Wohnort ist. In Wien gibt es auch solche Hubs. Das Museumsquartier ist so eine Anlaufstelle. Hier trifft sich wohl die Gesellschaft der Zukunft, die immer am Twittern ist und deren Smartphone nie schläft.
2009 ist das Jahr in dem ich beschlossen habe dem Netz zu vertrauen und gleichzeitig mehr Transparenz zu verlangen. Ich gehöre zu denjenigen die ein Internet Recht fordern, ein Gremium das verhindert dass Politik willfährig Inhalte sperren oder Leute ohne deren Wissen überwachen kann und das dafür sorgt dass das Netz für Kinder und Erwachsene frei bleibt. Für 2010 wünsche ich mir mehr Aktivität und Bewusstsein für dieses Thema.
Prosit Neujahr! Happy New Year! Have a bonny Hogmanay!
Posted on 19 Dezember 2009 by admin
Ibrahim Evsan thematisierte in seinem Artikel Auf dem Sprung zur digitalen Selbstbestimmung unter anderem auch die Spielsucht, welche meiner Meinung nach eine große Gefahr zu werden droht. Spiele sollen den Spieler in Zukunft wohl vollkommen in einer virtuellen Welt gefangenhalten. Dieses von der Spieleindustrie klar gesteckte Ziel halte ich für bedenklich.
Andererseits denke ich mir, während man bei World of Warcraft fieberhaft an der Entwicklung eines 3D Helms oder Brille arbeitet, geht gleichzeitig noch eine andere Entwicklung vor sich. Diese Entwicklung heißt Mobile Internet. Es ist interessant dass in der AppStore Bibel no2 auf Seite 11 in einer Info Grafik darauf hingewiesen wird, dass am Game und Entertainment Sektor betreffend die Menge an verfügbaren Titel das IPhone OS als große Plattform Sony PSP und Nintendo DS mittlerweile weit überholt hat.

Quelle: AppStoreBibel Ausge 02/2009 Seite 11
Ist die World of Warcraft Welt des Spielens wirklich so übermächtig oder entsteht nicht gerade eine ganz andere Art des Online Spielens? Das Spielen am Iphone zum Beispiel? Und könnte sich nicht daraus in Verbindung mit Augmented Reality Applications eine noch viel sozialere Art des Spielens entwickeln. Twitter ist mittlerweile ein gesellschaftliches Tool. Vielleicht beschließen App Entwickler bald Twitter Funktionalität mit AR Techniken zu verbinden und das mit einem Gesellschafts Spiel zu unterlegen. Die Möglichkeiten in diese Richtung wären schier unendlich.
Der klare Vorteil wäre: Die Spieler wären nicht mehr so isoliert und vom Spiel kontrolliert, sondern würden wieder gemeinsam im wirklichen Leben aber unterstützt durch digitale Geräte, Iphones zum Beispiel, miteinander spielen.
Ich bin gespannt, was sich in diesem Bereich noch alles ändern wird.
Technorati Claim Token: 7ZGVRQUZ7ZZ6
Posted on 17 Dezember 2009 by admin
Nein, dieser Titel ist kein Tippfehler. Er beschreibt was ich mit meinem neuen Projekt MyWiki tue. Ich betreibe auf MyWiki persönliches Wissensmanagement auf Wiki-basis. Warum? Eine berechtigte Frage. Sagen wir einfach mal, ich gehe davon aus, dass ich in den nächsten Jahren so viel im Internet machen werde, dass ich es für mich selbst und andere in irgendeiner Form dokumentieren sollte.
Außerdem erhoffe ich mir durch dieses Wiki ein besseres Projektmanagement. Auf der TU Graz wurde ich in Wissensmanagement als Teil meines Studiums ausgebildet. Für mich ist Wissensmanagement Teil des täglichen Lebens, für andere ist es Theorie. Es frustriert mich aber ungemein, wenn ich bei Projektpartnern auf Vorbehalte gegen offenes Wissensmanagement treffe. Denn für mich ist und bleibt Knowledge Sharing die Basis einer jeden sinnvollen Kooperation.
Schade dass dies in unserer modernen Gesellschaft noch immer kein Standard ist.
Posted on 10 November 2009 by admin
Social Media: Das Konzept des Internet allein ist schon mal ein sozialer Gedanke. Denn das Web ist mehr als nur der Zusammenschluss vieler Computer. Ein Computer ist mehr als ein Computer. Ein Computer steht in einer Maschine – Mensch Beziehung. Das Web ist ein Maschine – Mensch Netzwerk, die Maschine rückt immer mehr in den Mittelpunkt des Menschen und somit wird das Web wohl immer sozialer.

Quelle: http://blog.erich-holzbauer.at/2009/11/01/the-social-media-tree/
Ist Web2.0 also der Versuch, alles Wissen der Welt zu erfassen, zu ordnen und gezielt zugreifbar zu machen? Im Sinne einer globalen Kooperation? Wenn dies tatsächlich so ist, dann ist Web2.0 auch tatsächlich sozial und Google führt die Mission wohl an. Warum Google? Nun, die gewaltige Infrastruktur (daten- und rechnermäßig) plus relative Netzunabhängigkeit von Google machts möglich. Warum das so ist kann man wunderbar in diesem Blogartikel “Das Google Mißverständnis” nachlesen.
Social Media ist uns erst seit wenigen Jahren ein Begriff. Also ein relativ junger Begriff und doch schon in aller Munde. Die Entwicklung ist rasend schnell. Sie als digitale Revolution zu bezeichnen reicht schon nicht mehr aus. Es ist mehr als das. Es ist wohl eine Revolution in der Technik und eine Evolution des Menschen.
Die Gesellschaft ändert sich mit Überlichtgeschwindigkeit. Sie wird, und ist zugleich schon geworden, zu einer Web2.0 Gesellschaft. Die Gesellschaft hat MACHT!

Quelle: http://www.konversionskraft.de/hintergrunde/social-web-konversionsrate.html
Evolution -> Der digitale Mensch entsteht
Nun wird dies jedoch die erste Evolution einer Gesellschaft sein. Diese Evolution hat Gegner. Die Politik zB, als Handlanger der globalen Wirtschaftstyrannen, ist so ein Gegner. Aber kann man eine Evolution überhaupt besiegen? Kann man eine Menschheit aufhalten?
Ich denke nicht. Diese Menschheit wird ihren Weg gehen. Kein politisches oder wirtschaftliches Kalkül dieser Welt wird dies verhindern können. Mensch muss leben. Der Mensch von Morgen muss auch digital leben.